gewusst bewusst

Natürliches Mineralwasser ruht in den tief liegenden wasserführenden Schichten der Erdkruste. Auf seinem Weg dorthin durchläuft es verschiedene Sand-, Kies- und Gesteinsformationen, durch die es gereinigt und gefiltert wird. Die Höhe und die Zusammensetzung der Mineralisierung dieser Schichten sind maßgeblich für den Geschmack und die Inhaltsstoffe des Mineralwassers.

Kein Mineralwasser ist wie das Andere

BAD PYRMONTER stammt aus einem Quellgebiet im Weserbergland mit ganz besonderen Eigenschaften, die zu der harmonischen Mineralisierung und dem unverwechselbaren Geschmack führen.

Die Flanken des Bad Pyrmonter Tales werden von Kalksteinen des Muschelkalks gebildet. Typisch für diese Gesteine sind Muscheln und weitere Fossilien, die vor 235 Millionen Jahren in einem Flachmeer abgelagert wurden und dem Gestein seinen Namen geben.

Rote, bis zu 100 Meter dicke Tonsteine des Oberen Buntsandsteins bilden unterhalb dieser Ablagerungen die Schutzschicht über dem Mineralwasser. Sie wurden in einem flachen Meer abgelagert und sind wegen ihrer wenigen Zwischenräume nur schwer vom Wasser zu durchfließen. Auf dem langen Weg durch diese Schichten nimmt das neu gebildete Grundwasser die für das BAD PYRMONTER Mineralwasser typischen Mineralien auf.

Die „bunten“ rötlichen, grünlichen und weißen Sandsteine darunter bilden die mineralwasserführenden Schichten. Vor mehr als 240 Millionen Jahren wurde von Flüssen Sand in das in Norddeutschland verbreitete Germanische Becken abgelagert. Der Sand wurde zu Sandsteinen verbacken und erreicht in Bad Pyrmont eine Höhe von bis zu 500 Meter. Im Verlauf der darauffolgenden Millionen Jahre brachen die Sandsteine auseinander und es entstanden Klüfte. In diesen Zwischenräumen kann das Mineralwasser zirkulieren.

Das mehrere 100 Meter tiefe wasserundurchlässige Salzgestein des Zechsteins bildet die Untergrenze des Mineralwassers. Die Salzgesteine wurden vor 250 Millionen Jahren über einen langen Zeitraum in einem warmen Meerwasserbecken abgelagert. In Lücken innerhalb der Salzverbreitung steigt vulkanisch gebildete natürliche Kohlensäure auf und verbindet sich mit dem Mineralwasser.

Das Rotliegend besteht aus groben rötlichen Gesteinen, die in einem großen Trog abgelagert wurden. Diese Schicht bildet den Übergang zum tieferen Grundgebirge des Weserberglandes.

Zahlen, Daten, Fakten.

Ein mit ausreichend Wasser versorgter Körper fühlt sich wohl.
Einige Zahlen machen dies überdeutlich: In 24 Stunden durchströmen 1.400 Liter Wasser unser Gehirn, während der gleichen Zeit passieren 2.000 Liter die Nieren. 2,5 Liter Körperflüssigkeit geben wir täglich ab, ohne uns auch nur ein bisschen dafür zu bewegen. Bei Bewegung ist es natürlich entsprechend mehr.
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland liegt bei ca. 149 Litern im Jahr.

Zur optimalen Versorgung aller 70 Billionen Zellen mit dem Lebenselixier empfehlen Mediziner ca. 3 Liter Wasser pro Tag. Der Flüssigkeitsbedarf steigt jedoch bei heißem Wetter, starker körperlicher Beanspruchung und Schwitzen, wie z. B. beim Sport, deutlich an. Hier können 3 und mehr Liter täglich notwendig werden. Aber auch im Alltag gibt es Situationen, die eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme notwendig machen. So lässt trockene Büroluft den Flüssigkeitsbedarf auf das Doppelte ansteigen.

Darum empfehlen Ernährungswissenschaftler für die täglich notwendige Flüssigkeitszufuhr natürliches Mineralwasser, weil es ein Durstlöscher mit null Kalorien ist und den Körper auf natürliche Weise mit Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Dank seiner guten und ausgewogenen Mineralisierung eignet sich BAD PYRMONTER besonders gut zum Trinken großer Mengen.

Dass Wassermangel dem menschlichen Organismus schadet, leuchtet ein. Im Umkehrschluss ist dann aber auch klar, wie viel Wasser für das körperliche und sogar geistige Wohlbefinden tun kann. Ein ausreichend mit Wasser versorgter Körper ist leistungsfähiger. Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit sind konstant.

Da Wasser auch Hauptbestandteil des Blutes ist, kann das Blut in einem mit genügend Wasser versorgten Organismus optimal fließen. Der gesamte Körper wird besser versorgt. Die Gefahr von Nierensteinerkrankungen, Harnwegsinfektionen oder Verstopfungen sinkt. Haut und Schleimhäute werden bestmöglich mit Flüssigkeit versorgt – Viren und Bakterien gelangen wesentlich schlechter in den Körper.

Darüber hinaus ist eine Versorgung des Körpers mit wichtigen Bausteinen jederzeit gewährleistet. Mineralienreiches Wasser wirkt wie ein Rundum-Wohlfühlprogramm auf den Körper. Magnesium macht belastbar, Kalzium liefert den Muskeln die Energie zum Arbeiten, Kalium entschlackt.

Wassertipps

Wasser spielt bei fast allen körpereigenen Prozessen eine wichtige Rolle, beim Stoffwechsel ebenso wie bei der Regulierung der Körpertemperatur. Entsprechend wichtig ist es, dass dem Körper im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung regelmäßig ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird und Wasserverluste schnell und richtig ausgeglichen werden. Wie das am besten geht zeigen die folgenden 12 Trinktipps für den Alltag.

Richten Sie Wasserstellen ein
Wer erst lange Wege durchs Haus zurücklegen muss, um an sein Wasser zu gelangen, verliert automatisch die Lust am Trinken. Verteilen Sie deshalb möglichst viele Flaschen mit Wasser an unterschiedlichen Stellen im Haus. So können Sie im Vorbeigehen Schluck für Schluck für ausreichend Wohlbefinden sorgen.

Je heißer, desto mehr
An heißen Tagen im Sommer ist es besonders wichtig, auf eine ausreichende Wasserzufuhr zu achten. Der Bedarf kann an manchen Tagen doppelt oder dreimal so hoch sein, da wir besonders über die Haut sehr viel Flüssigkeit abgeben. Damit der Kreislauf besser mit hohen Temperaturen zurechtkommt, empfiehlt es sich also, stets einen Kasten Wasser in Reserve zu haben.

Mineralwasser zu Kaffee
Obligatorisch und traditionell ist der Schluck Wasser zum Espresso oder Kaffee. Ein Glas Wasser zu dem Muntermacher hilft, noch vorhandene Geschmacksnuancen aus dem Mund zu spülen und das herrliche Aroma unverfälscht zu genießen.

Mineralwasser aktiviert die Verdauung
Ein mit ausreichend Wasser versorgter Körper trennt sich leichter vom Ballast und schwemmt überflüssige und belastende Stoffe direkt mit aus. Kein Wunder also, dass dadurch auch die Verdauung angeregt wird.

Wasserverlust nach Sport ausgleichen
Machen Sie es sich zur festen Angewohnheit, sich vor und nach dem Sport bzw. dem Saunabesuch zu wiegen. Der Gewichtsverlust, den Sie feststellen werden, ist Flüssigkeitsverlust. Geben Sie Ihrem Körper die gleiche Menge Flüssigkeit zurück, so dass Haut und Muskeln unmittelbar mit frischen Mineralien versorgt werden.

Gut für schöne Haut
Mineralwasser ist wohl das natürlichste und preiswerteste Schönheitselixier überhaupt. Es versorgt die Hautzellen mit genügend Flüssigkeit, so dass die Haut nicht schlaff, müde und blass aussieht. Mineralwasser bringt aber nicht nur Schönheit von innen. Auch bei äußerlicher Anwendung belebt und erfrischt es die Haut. Einfach eiskaltes,kohlensäurehaltiges Mineralwasser auf ein Tuch oder Wattebäusche geben und auf Gesicht, Hals und Dekolleté legen. Schon nach wenigen Minuten sieht die Haut erfrischt und rosig aus.

Wasser bremst den Hunger
Trinken Sie sich satt, wenn der Hunger kommt. Vor allem vor und während des Essens. Wasser füllt den Magen und lässt dem fetten Braten wenig Platz. Dieser Trink-Trick funktioniert auch hervorragend gegen aufkommenden Süßhunger. Der ideale Begleiter Echte Gourmets schätzen natürliches Mineralwasser als Begleitgetränk zu einem ausgesuchten Menü. Zwischen den Gängen getrunken, erfrischt es den Gaumen und neutralisiert den Geschmack im Mund. So schafft es ideale Voraussetzungen für neue Geschmackserlebnisse.

Lockerer Küchenhelfer
Natürliches Mineralwasser ist nicht nur ein Durstlöscher und Mineralienlieferant, sondern auch ein bewährter Helfer in der Küche: Rühreier oder Pfannkuchen werden viel lockerer, wenn der Teig mit etwas kohlensäurehaltigem Mineralwasser verfeinert wurde.

Lieber ohne Zitrone
Kenner lehnen die Zitronenscheibe im Mineralwasserglas entschieden ab, da der Zitronengeschmack sofort auf das Mineralwasser übergeht und die natürliche Frische beeinflusst. Wer dennoch nicht auf den sauren Kick im Wasser verzichten möchte, sollte darauf achten, keine mit Pestiziden behandelten Zitronen zu verwenden.

Zu Alkohol wenig Kohlensäure
Mineralwasser mit hohem Kohlensäuregehalt sollte als Begleiter zu alkoholischen Getränken gemieden werden, da die Kohlensäure den Alkohol schneller ins Blut transportiert.

Ideal als Kalorienbremse
Wasser ist eine ausgezeichnete Unterstützung bei Diäten und Schlankheitskuren, da es überflüssige und schädliche Substanzen aus dem Körper spült. Gleichzeitig hilft es aber auch, übermäßige Kalorienaufnahmen zu vermeiden, indem sich mit ihnen aus Fruchtsäften oder Wein kalorienfreundliche Schorlen mixen lassen.

Wissenswertes zu Wasser

In Deutschland regelt die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO), wie ein natürliches Mineralwasser beschaffen sein, abgefüllt, analysiert und gekennzeichnet werden muss.

Natürliches Mineralwasser entstammt Tiefenwasser und muss viele Auflagen erfüllen:

  • aus unterirdischem, vor Verunreinigung geschütztem Wasservorkommen
  • von ursprünglicher Reinheit
  • ernährungsphysiologisch wirksam
  • natürlicher Gehalt an Mineralien
  • kein Zusatz an chemischen Stoffen, zusätzlichen Mineralien oder anderen Wassersorten
  • Abfüllung direkt am Quellort
  • amtlich anerkannt und auf Ursprünglichkeit geprüft

Leitungswasser dagegen ist meist kein naturbelassenes Produkt und wird nicht aus Tiefenwasser gewonnen:

  • Meistens stammt es aus Grund- und/oder Oberflächenwasser, z.B. aus Seen
  • Es gibt starke Qualitätsunterschiede des Rohwassers
  • Es muss keine natürliche Reinheit aufweisen und muss somit in der Regel aufbereitet werden, bevor es zum Verzehr geeignet ist
  • Bei der Aufbereitung sind viele Behandlungsverfahren und chemische Zusätze erlaubt, z. B. der Zusatz von Chlor oder die Filterung durch Aktivkohle
  • Die Wasserqualität wird nur bis zum Wasserzähler durch die Versorger verantwortet

Jedes Mineralwasser schmeckt anders. Der Geschmack ist geprägt durch die Gesteinsschichten, durch welche das Wasser fließt und aus denen es die Mineralien aufnimmt. Zusätzlich beeinflusst die Fließgeschwindigkeit des Wassers die Aufnahme dieser Mineralien. Durch diese spezifischen Gegebenheiten hat jedes der mehr als 500 Mineralwässer und 35 Heilwässer in Deutschland einen ganz individuellen Geschmack.

Mineralstoffe sind für den menschlichen Organismus überlebenswichtig, da der Mensch selbst bis auf wenige Ausnahmen keine Mineralstoffe produzieren kann. Sie gelangen beim Versickern durch die verschiedenen Erd- und Gesteinsschichten in das Mineralwasser. Die Mineralstoffe liegen im Mineralwasser in gelöster Form vor und können über das Trinken schnell aufgenommen werden und gelangen direkt in die Blutbahn. Mineralienreiches Wasser wie BAD PYRMONTER wirkt wie ein Rundum-Wohlfühlprogramm auf den Körper. Magnesium macht belastbar, Kalzium liefert den Muskeln die Energie zum Arbeiten, Kalium entschlackt.

BAD PYRMONTER Getränke sollten trocken, kühl und vor Sonne geschützt gelagert werden und weder großer Hitze noch Frost ausgesetzt werden. Zudem sollten sie abseits von geruchsbildenden Stoffen gelagert werden, um keine Fremdgerüche oder -geschmäcker anzunehmen. Geöffnete Flaschen sollten möglichst leicht gekühlt, z. B. im Kühlschrank, aufbewahrt und innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehrt werden.