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Stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser?

Ob im Alltag, bei der Arbeit oder nach dem Sport – Mineralwasser ist für viele die erste Wahl, wenn es um die tägliche Flüssigkeitszufuhr geht. Doch nicht jedes Mineralwasser ist gleich: Es gibt stille und kohlensäurehaltige Varianten. Aber welches Mineralwasser eignet sich am besten für welchen Anlass?

In diesem Ratgeber erfährst du, worin sich stilles und kohlensäurehaltiges Mineralwasser unterscheiden, welche Vorteile sie haben und wie du das passende Wasser für deine individuellen Bedürfnisse auswählst.

Zwei Wassergläser stehen auf einem Holztisch in grüner Naturumgebung. Ein Glas enthält stilles Wasser, das andere sprudelndes Wasser, in das gerade Wasser eingegossen wird. Im Hintergrund sind unscharf Pflanzen und Grünflächen zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

Was unterscheidet stilles und kohlensäurehaltiges Mineralwasser?

Der Unterschied zwischen stillem und kohlensäurehaltigem Mineralwasser ergibt sich aus dem Gehalt an Kohlensäure und dem damit verbundenen Trinkgefühl.

Stilles Mineralwasser lässt sich meist schneller und in größeren Mengen trinken. Viele Menschen empfinden es als besonders bekömmlich, vor allem wenn sie viel Flüssigkeit aufnehmen möchten oder empfindlich auf Kohlensäure reagieren.

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser enthält gelöstes Kohlendioxid, das für ein prickelndes Gefühl im Mund sorgt. Dadurch wird es häufig langsamer getrunken und kann ein stärkeres Völlegefühl hervorrufen. Gleichzeitig wird es von vielen als erfrischend wahrgenommen.

In Bezug auf die enthaltenen Mineralstoffe unterscheiden sich beide Varianten kaum, sodass die Wahl in erster Linie von persönlichen Vorlieben und der individuellen Verträglichkeit abhängt.

Mineralwasser im Alltag

Trinken für Konzentration und Wohlbefinden

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist im Alltag entscheidend für Konzentration, Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden. Ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs – regelmäßiges Trinken hilft, Müdigkeit vorzubeugen und den Körper optimal zu unterstützen.

Stilles Mineralwasser eignet sich besonders gut für das kontinuierliche Trinken über den Tag hinweg. Es ist leicht bekömmlich, neutral im Geschmack und lässt sich problemlos in jede Routine integrieren. So fällt es leichter, konstant genug zu trinken, ohne den Körper zu belasten.

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser kann hingegen eine erfrischende Abwechslung sein. Es sorgt für ein prickelndes Trinkgefühl und wird von vielen als belebend empfunden – ideal für zwischendurch oder als kleine Erfrischung an langen Arbeitstagen.

Letztlich gilt: Entscheidend sind die persönlichen Vorlieben. Ob still oder prickelnd, wer das Wasser wählt, das ihm schmeckt, trinkt automatisch mehr und tut damit nachhaltig etwas für das eigene Wohlbefinden.

Erwachsene Frau steht in einem hellen Wohnraum, hält ein Glas Wasser in der Hand und blickt lächelnd aus dem Fenster. Im Hintergrund sind Pflanzen, ein Tisch und eine Couch zu sehen.

Mineralien im Mineralwasser

Magnesium und Natrium gezielt nutzen

Mineralwasser ist mehr als nur ein Durstlöscher. Es versorgt den Körper mit Flüssigkeit und liefert zugleich Mineralstoffe, die für zahlreiche Funktionen im Organismus wichtig sind. Da Mineralstoffe regelmäßig über alltägliche Prozesse wie Stoffwechsel, Schwitzen oder Ausscheidung verloren gehen, kann es – je nach individueller Ernährung und Lebenssituation – sinnvoll sein, bei der Auswahl von Mineralwasser auf dessen Mineralstoffgehalt zu achten, insbesondere auf Magnesium und Natrium.

Magnesium

Magnesium zählt zu den zentralen Mineralstoffen im menschlichen Körper. Es ist an der Muskel- und Nervenfunktion beteiligt und trägt zur normalen Funktion des Energiestoffwechsels bei. Ein Mangel kann sich unter anderem durch Muskelkrämpfe, Müdigkeit oder ein allgemeines Schwächegefühl bemerkbar machen. Mineralwasser mit einem höheren Magnesiumgehalt kann dazu beitragen, die tägliche Magnesiumzufuhr zu ergänzen. Der jeweilige Gehalt ist auf dem Etikett angegeben und lässt sich gut vergleichen.

Natrium

Natrium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Flüssigkeitshaushalts und ist an zahlreichen physiologischen Prozessen beteiligt. Es geht unter anderem über Schweiß und Ausscheidungen verloren. Mineralwasser mit einem höheren Natriumgehalt kann helfen, diese Verluste auszugleichen und den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Wie relevant der Natriumgehalt ist, hängt vom individuellen Bedarf und den jeweiligen Lebensumständen ab.

Infografik zur Funktion von Wasser im menschlichen Körper. Dargestellt ist eine Person, die Wasser trinkt. Beschriftungen zeigen: Gehirn besteht zu 75–80 % aus Wasser; Muskeln zu 73 %; Blut zu 83 %; Knochen zu 22 %. Wasser transportiert Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen, befeuchtet die Luft in der Lunge, schützt und befeuchtet Gelenke und unterstützt Stoffwechsel, Verdauung, Nährstofftransport, Ausscheidung über Nieren und Harn sowie den Schutz der Organe.

Regeneration nach dem Sport

So helfen Mineralstoffe im Mineralwasser

In der Regenerationsphase nach dem Sport geht es darum, Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe wieder aufzufüllen. Mineralwasser übernimmt dabei einen Teil dieser Aufgabe:

Stilles Mineralwasser wird häufig als angenehmer empfunden, wenn größere Mengen zügig getrunken werden sollen. Natrium unterstützt die Wiederherstellung des Flüssigkeits- und
Elektrolythaushalts. Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei. Für intensive Trainingseinheiten oder Wettkampftage kann es sinnvoll sein, ein Mineralwasser mit gezielt höherem Gehalt an diesen Stoffen zu wählen und die Zufuhr zusätzlich über die Mahlzeit nach dem Sport zu ergänzen.

Die Mineralisierung unterscheidet sich je nach Mineralwassersorte deutlich, weshalb ein Blick auf die Etikettenwerte helfen kann, die passende Wahl zu treffen.

Person joggt von hinten gesehen auf einem naturbelassenen Weg durch eine grüne Park- oder Waldlandschaft. Sie trägt eine rote Jacke und schwarze Sportkleidung, umgeben von Bäumen und Wiesen.

Verträglichkeit und individuelle Bedürfnisse

Nicht jeder verträgt jedes Mineralwasser gleich gut. Besonders Menschen mit empfindlichem Magen sollten auf stark kohlensäurehaltige Varianten verzichten, da diese manchmal Blähungen oder Sodbrennen auslösen können.

Auch die Trinkmenge sollte individuell angepasst werden: Das persönliche Durstempfinden ist ein guter Indikator dafür, wie viel Wasser der Körper wirklich benötigt. Dabei spielen Alter, Aktivitätslevel und Lebensstil eine entscheidende Rolle.

Wer viel Sport treibt oder körperlich arbeitet, hat einen höheren Flüssigkeitsbedarf als jemand, der überwiegend sitzt.

Das Ziel ist, eine Balance zu finden, die den eigenen Körper unterstützt und das Wohlbefinden verbessert.

Tipps zur Auswahl des passenden Mineralwassers

Beim Kauf von Mineralwasser empfiehlt sich ein genauer Blick auf das Etikett. Dort sind wichtige Angaben wie Mineralstoffgehalt, Herkunft und Kohlensäuregehalt übersichtlich aufgeführt.

Der Vergleich verschiedener Mineralwassermarken kann dabei helfen, eine Variante zu wählen, die den individuellen Bedürfnissen entspricht: etwa ein Wasser mit erhöhtem Magnesium- oder Calciumgehalt zur gezielten Ergänzung.

Ob still, medium oder classic bleibt letztlich eine persönliche Entscheidung, die sich nach Geschmack und Verträglichkeit richtet.

Grundsätzlich gilt: Weder stilles noch kohlensäurehaltiges Wasser ist besser oder schlechter, ausschlaggebend ist, was am liebsten getrunken wird.

Häufig gestellte Fragen zu stilles oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Bei einigen Menschen kann der Kohlensäuregehalt zu einem Völlegefühl oder vermehrtem Aufstoßen führen. In solchen Fällen wird häufig stilles Mineralwasser bevorzugt, da es in der Regel besser vertragen wird.

In der Regel werden etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen. Stilles Wasser wird häufig besser vertragen, ist aber keine Pflicht. Auch kohlensäurehaltiges Wasser zählt zur täglichen Trinkmenge – entscheidend ist, dass insgesamt genug getrunken wird, unabhängig von der bevorzugten Variante.

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser kann im Sportalltag gut genutzt werden. Ob es passt, hängt jedoch von der individuellen Verträglichkeit und dem Zeitpunkt der Einnahme ab – zum Beispiel während besonders intensiver Trainingseinheiten wird oft stilles Wasser bevorzugt, da es leichter aufgenommen werden kann.

Am häufigsten wird Natrium genannt, da es beim Schwitzen in größeren Mengen verloren geht und im Sport eng mit der Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz zusammenhängt.

Ebenfalls bedeutend sind Kalium und Chlorid, die gemeinsam mit Natrium die Verteilung von Flüssigkeit im Körper steuern und wichtige Funktionen in Nerven- und Muskelprozessen übernehmen.

Je nach Mineralwasser können auch Magnesium und Calcium einen Beitrag leisten.

Die tatsächlichen Gehalte dieser Mineralstoffe sind auf dem Etikett ausgewiesen.

Beim Ausdauersport greifen viele lieber zu stillem Wasser, da es sich meist leichter in größeren Mengen trinken lässt. Kohlensäurehaltiges Wasser kann ebenfalls geeignet sein, solange es gut vertragen wird und die Flüssigkeitsaufnahme nicht behindert.

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